Schulung Rettungshunde
 
18. September 2018

Alberndorf

Die Mitglieder der Feuerwehren Alberndorf, Pröselsdorf und Veitsdorf erhielten von Kollegen des 
ÖRD - Österreichischer Rettungsdienst_Rettungshunde einen Einblick in ihre tägliche Arbeit mit Rettungshunden; wie funktioniert die Suche, wo kommen die Hunde zum Einsatz, wie lange dauert die Ausbildung für einen Rettungshund, usw.

Veranschaulicht wurde das Erklärte daraufhin durch eine praktische Übung, wobei sich eine Übungsperson in Alberndorf verirrte und der Hund mittels eines Geruchsgegenstandes dieser Person die Fährte aufnahm.

Bei dieser Suche handelt es sich um das sogenannte Mantrailing.

Ein weiteres Einsatzgebiet der Rettungshunde wurde an Hand einer Flächensuche in einem Waldstück gezeigt.
Auch hier konnte der Hund die vermisste Person finden, währenddessen die Feuerwehren mit einer menschlichen Suchkette die Personensuche absolvierten.

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Foto: FF Veitsdorf


Informationen zu den eingesetzten Suchhunden:

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert. Mantailer können auch innerhalb von Gebäuden und bebauten Flächen eingesetzt werden.


Bei der Flächensuche muss das Team im unwegsamen Gelände oder in großen Waldflächen auch nach vermissten Personen suchen und diese medizinisch versorgen. Die Hunde werden dabei so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern. Von den Hunden müssen dabei Personen angezeigt werden, die sitzen, kauern, liegen oder laufen.


weitere Informationen zum ÖRD:
https://www.rettungshunde-org.at

 
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